Das Team

Die Citizen-Scientists unseres Projektes sind Menschen aus der Landwirtschaft, Zivilgesellschaft und/oder Wissenschaft, die das Team mit ihren individuellen Fähigkeiten und Talenten bereichern, unterstüzen und vorantreiben. Was uns alle verbindet, ist das Interesse an Agroforst. – Wir freuen uns über jedes neue Gesicht und begrüßen alle herzlich, die Interesse haben Teil der Agroforstbewegung zu werden! Schreibt uns gerne eine Nachricht.

Dr'in. Uta Mitsch

Warnke-Agrar-GmbH

Amelie Wendiggensen

B.Sc. Landschaftsökologie WWU Münster

Felix Riecken

rieckens landmilch

Julia Binder

B.Sc. Landschaftsökologie WWU Münster

Jochen Hartmann

Hof Hartmann

Anna Ortmann

B.Sc. Waldwirtschaft und Umwelt - RFWU Bonn

Michelle Breezmann

B.Sc. Agrarwissenschaften - Uni Rostock

Christian Warnke

Warnke-Agrar-GmbH

Thomas Middelanis

B.Sc. Landschaftsökologie WWU Münster

Burkhard Kayser

Freiberuflicher Agroforstanwender und –berater

Teelke Meyenburg

B.Sc. Ökosystemmanagment WWU Münster

Paula Forscheln

Sustainable Agriculture - HSRW Kleve

Chiara Pohl

B.Sc. Umweltwissenschaften WWU Münster

Rahel Goeller

B.Sc.Landschaftsökologie WWU Münster

Dr'in. Cornelia Steinhäuser

Institut für Landschaftsökologie - WWU Münster

Prof. Dr. Tillmann Buttschardt

AG Angewandte Landschaftsökologie & Ökologische Planung - WWU Münster

Katja Hoffacker

B.Sc. Umweltnaturwissenschaften WWU Münster

Till Schaardt

Biolandbetrieb Haus Hülshoff

Alina Gombert

Nutzpflanzenwissenschaften M.Sc - RFWU Bonn

Gustav von Arnim

Student der Geoinformatik (B.Sc.) WWU Münster

Paul Köster

B.Sc. Landschaftsökologie WWU Münster

Linus Schürmann

Landschaftsökologie (B.Sc.) - WWU Münster

Initiiert wurde dieses Projekt von Julia und Thomas, zwei Studierenden des Masterstudiengangs „Landschaftsökologie“ der Uni Münster. Uns beiden ist es ein wichtiges Anliegen, die gesellschaftliche Kluft zwischen Landwirt*innen und Ökolog*innen zu überbrücken. Brücken des konstruktiven Dialogs können aus unserer Sicht vielfältig sein. Zum Beispiel haben wir gemeinsam die studentische Initiative für Landwirtschaftlichen Wissensaustausch (ILWA) am Institut für Landschaftsökologie ins Leben gerufen, welche im WiSe 2020/21 eine achtteilige Vortragsreihe veranstaltet hat und diese im SoSe 2021 fortführt. Außerdem sind wir beide Mitglied im deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF), in dem sich immer mehr Landwirt*innen für nachhaltigere Anbauformen einsetzen.

Mir, Julia Binder, liegt es sehr am Herzen, in den Menschen die Begeisterung für die Vielfalt der Natur zu wecken und ihnen die Bedeutung der Biodiversität aufzuzeigen. So arbeite ich seit 2018 im Umweltbildungsteam der NABU Naturschutzstation Münsterland und führe dort Veranstaltungen für Jung und Alt durch. Landesweit bin ich als Landesjugendsprecherin der Naturschutzjugend NRW ehrenamtlich aktiv. Ich initiiere und begleite verschiedenste Projekte im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes, so z.B. unterstütze ich die Gründung von NAJU-Hochschulgruppen in NRW. Der Austausch mit anderen Interessensgruppen ist von enormer Bedeutung, wenn es darum geht, gegenseitiges Verständnis zu entwickeln, Kräfte für gemeinsame Ziele zu bündeln und festgefahrene Denkmuster aufzubrechen, um neue Ideen anzustoßen.

Ich, Thomas Middelanis, habe 2019 für ein halbes Jahr in den bolivianischen Anden in einem Forschungszentrum für Agroforstwirtschaft (Mollesnejta im Department Cochabamba), gearbeitet und geforscht. Dort und auf vielen Besuchen in ländlichen Entwicklungsprojekten habe ich erlebt, welchen Grad der Verbreitung vorteilhafte Agroforstsysteme schon (oder noch) in (sub-)tropischen Regionen haben. Interessanterweise lernt die mitteleuropäische Landwirtschaft derzeit in einer Art Süd-Nord-Wissenstransfer von der traditionellen und auch jüngeren Anwendung in Regionen, welche natürlicherweise von Sommertrockenheit, hohen Temperaturen oder Erosions- und Auswaschungsproblemen betroffen sind. Im Studium beschäftige ich mich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Pflanzenkohle und Terra Preta. Diese sich aktuell vollziehenden Erkenntnisprozesse haben für uns einen sehr transformativen Charakter. Hier sehen wir die Chance für gelingende Kooperationen zwischen der Wissenschaft und praktischer landwirtschaftlicher Anwendung.