RegioRegie – Regionalentwicklung zum Mitspielen

… eine Spielanleitung zur Verwirklichung eines gemeinsamen Projektziels

… eine Möglichkeit den eigenen Prozess wissenschaftlich zu begleiten

… eine Citizen-Science-Methode für die Zusammenarbeit von Bürger:innen und Forschenden

RegioRegie zielt darauf ab relevante Schlüsselfiguren zu identifizieren, um diese anschließend zu einem Runden Tisch einzuladen. Wofür diese Figuren „den Schlüssel“ haben und was bei dem Runden Tisch gemeinsam entwickelt werden soll, hängt maßgeblich von dem festgelegten Ziel ab, welches ihr gemeinsam mit diesen Schlüsselfiguren verfolgen wollt. So kann die Methode an Eure Bedürfnisse und Pläne angepasst werden.

Was ist das Besondere an RegioRegie?

Zum einen bekommt ihr eine spielerische Anleitung, wie ihr euer gemeinsames Ziel unter Einbeziehung einflussreicher Schlüsselfiguren strategisch verfolgen könnt. Zum anderen können Forschungseinrichtungen wertvolles Wissen über solche regionale Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit euch generieren, welches bei der Beantwortung von Fragen zum sozial-ökologischen Wandel weiterhilft.

Wer kann bei RegioRegie mitspielen?

Im Prinzip alle, die sich aktiv an der Entwicklung ihrer Region beteiligen möchten, zum Beispiel regionale Verbände oder Vereine, Ortsgruppen oder örtliche Einrichtungen, aber auch ein Zusammenschluss aus Einzelpersonen… Orientierung bieten die folgenden drei Fragen:

  1. Habt ihr bereits eine ungefähre Idee für ein Ziel, die ihr im Folgenden gemeinsam präzisieren und festlegen möchtet?

Umso konkreter und praxisnäher eure Idee ausfällt, umso leichter wird es sein, sie umzusetzen. Anderenfalls stellt euch darauf ein, als Gruppe womöglich länger mit der gemeinsamen Erarbeitung eines realistischen Ziels befasst zu sein, auf das ihr anschließend wirksam hinarbeiten könnt.

  1. Erkennt ihr einen Mehrwert in der Identifizierung von einflussreichen Personen und deren Verbindungen untereinander (sog. soziale Netzwerke), um weitere Mitstreitende für die Verwirklichung eures Ziels gewinnen zu können?

Oft ist uns nicht bewusst, was wir gemeinsam schaffen können – mit der Unterstützung durch Menschen, die sich entweder bereits in unserem sozialen Umfeld oder – über Kontakte – in greifbarer Nähe befinden. Verschiedenartige Erfahrungen, Kompetenzen und Wissensbestände stellen eine Ressource für die Realisierung eures Ziels dar, deren Träger:innen es bei diesem Termin zu ermitteln gilt. Ihr stellt euch außerdem die Frage, wer in eurem Netzwerk noch fehlt und wie/mit wessen Hilfe ihr die Unterstützung durch diese Person(en) gewinnen könnt.

  1. Seid ihr motiviert, für euch und diese weiteren Mitstreitenden einen Runden Tisch zu organisieren, an dem ihr gemeinsam Handlungsbedarfe und einen Fahrplan zur Erreichung des Ziels ermittelt?

Könnt ihr diese Fragen bejahen, könnte RegioRegie euch auf dem Weg zu eurem Ziel eine große Hilfe sein!

Wie werdet ihr bei RegioRegie unterstützt?

Bei Bedarf kann der Prozess durch das Forschungsteam von agroforst-monitoring begleitet werden (z.B. Methoden-Workshops, moderierter Runder Tisch…). Bei Fragen oder Anregungen meldet euch gerne per E-Mail an j.binder@uni-muenster.de

Mitmachen lohnt sich!

Werdet selbst zu RegioRegisseur:innen und nehmt an unserer Erprobung unter Begleitung unseres Forschungsteams an der Universität Münster teil.

Bis einschließlich 2027 soll diese brandneue Citizen Science-Methode durch ihre Anwender:innen – also euch – getestet werden, um sie entsprechend praktischer Bedürfnisse und Wünsche anzupassen.

Ihr möchtet mehr erfahren, wie ihr bei der Evaluationsstudie als Testgruppe teilnehmen könnt? Ihr möchtet eine kostenlose Begleitung durch unser Forschungsteam?

Dann nehmt Kontakt mit uns auf!

Sprechstunde (per Zoom oder telefonisch): donnerstags von 10:00 bis 11:30 Uhr

Terminvereinbarung bitte vorab per Mail: j.langweg@uni-muenster.de

Weitere Infos zur Evaluationsstudie erhaltet ihr hier.

Alle Materialen erhaltet ihr kostenlos per E-Mail von uns.

Kontakt

Promotionsstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema „Pionier:innen des Wandels“ am Institut für Landschaftsökologie, Universität Münster

Mail: j.binder(at)uni-muenster.de

Telefon: +49 1578 6387618

Das aktuelle Vorhaben wird gefördert durch:

Die erste Version der Methode entstand im Rahmen des Projekts „Vom Reißbrett in die Kulturlandschaft. – Partizipative Entwicklung einer Citizen Science-Netzwerkanalyse“, gefördert durch die Hans Sauer Stiftung im Förderprogramm Citizen Science 2022-2023.