Abschlussarbeiten und Forschungsprojekte, oder Praktika
Wir freuen uns über Studierende, die für Projekt- oder Abschlussarbeiten über und im Agroforst forschen möchten. Bei Interesse schreibt uns gerne eine Mail an agroforst-monitoring(at)posteo.de
Arbeit und Titel
| Name | Institution |
Dissertation: Ko-Produktion eines strukturellen Verständnisses von Gelingensbedingungen für die Anwendung und Verbreitung sozial-ökologischer Lösungsstrategien im ländlichen Raum am Beispiel der Agroforstwirtschaft | Julia H. Binder | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster; Promotionsstipendium bei der Heinrich-Böll-Stiftung, Forschungscluster „Transformationsforschung“ |
Dissertation: | Thomas Middelanis | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster; über ein Promotionsstipendium bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt |
Dissertation: Role of agroforestry for climate mitigation an biodiversity conservation in temperate agricultural systems | Linus Schürmann | Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie, Universität Würzburg; im EU-Horizon-Projekt “Trees4Adapt” |
Masterarbeit: Monitoring hohlraumnistender Wildbienen und Wespen in Agroforstsystemen unter Einbezug von Citizen Science (vorläufiger Titel) | Charlotte Moritz | Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftliche Fakultät, Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn
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Feldversuch: Untersuchung von unterstützenden Pflanzsubstraten für die Etablierung von Schiffsmastrobinien (Infoblatt zur Einordnung der ökologischen Vor- und Nachteile der Robinie) | Thomas Middelanis, ergänzende Studie durch Lisa Hillenbrand (Ökologische Agrarwissenschaften, Uni Kassel)“ | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Arbeit und Titel
| Name | Institution |
Masterarbeit Zusammensetzung und Zustand der Begleitvegetation
| Chiara M. Pohl | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Masterarbeit | Linus Schürmann | Agrar-,
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Studienprojekt Flechten im | Christine Konopka | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Arbeit und Titel
| Name | Institution |
Bachelorarbeit Standortübergreifender Methodenvergleich zur Erfassung von Regenwürmern in Agroforstsystemen
| Larissa Feldmann | Campus-Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung, Georg-August-Universität Göttingen |
Bachelorarbeit Streuzersetzung, Bodenrespiration und mikrobieller Kohlenstoff in Agroforstsystemen – experimentelle Untersuchung sowie Methodenvergleich
| Henri C. Kramer | Georg-August-Universität Göttingen |
Forschungsprojekt Methodenvergleich zur Erfassung der Regenwurm-Fauna in Agroforstsystemen
| Melanie Wolf | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Praktikum Neue Produktmöglichkeiten durch Agroforst – Erstellung einer Mastertabelle zur Übersicht zu Verarbeitung und Vermarktung von Agroforst-Produkten
| Janis Matheja | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Arbeit und Titel
| Name | Institution |
Masterarbeit Assessing the agricultural value of ground beetles (Carabidae) as biological pest and weed control in agroforestry systems
| Svenja Erfkämper | Institute for Crop Science and Resource Conservation (INRES), Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn |
Masterarbeit Agroforst-Netzwerke im Münsterland – Eine co-produzierte Net-Map-Analyse mit Landwirt*innen
| Julia H. Binder | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Forschungsprojekt Gelingensbedingungen zum Aufbau von bürgerwissenschaftlichen Lokalgruppen – Fallbeispiel „133 Hektar
| Sarah Volk | Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde |
Arbeit und Titel
| Name | Institution |
Masterarbeit Diversität und funktionelle Eigenschaften der Begleitflora in silvoarablen Agroforstsystemen – Vegetationserhebungen im Transekt
| Anna-Lea Ortmann | Landwirtschaftliche Fakultät, Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn |
Bachelorarbeit Agroforstsysteme – Auswirkungen auf biologische und chemische Bodeneigenschaften
| Lea Ruff | Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät, Universität Rostock |
Bachelorarbeit Methodendiskussion zur Erforschung von Winderosion in Agroforstsystemen in Deutschland
| Till Wendland | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Bachelorarbeit Vergleich von Tot- und Lebendfallen für die Erfassung von Laufkäferpopulationen in Agroforstsystemen
| Linus Schürmann | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Forschungsprojekt Weiterentwicklung des Tea-Bag-Index in Kooperation mit dem UFZ
| Chiara M. Pohl & Thomas Middelanis | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Studienprojekt Arthropoden-Diversität in der sich verändernden Agrarlandschaft | Linus Schürmann und Maike Theile | Institut für Landschaftsökologie, Uni Münster |
Publikationen und Veröffentlichungen
2026:
2025:
2024:
2023:
Kooperationen
In den vergangenen Sommersemestern arbeitete eine Gruppe aus ca. zehn Studierenden des M.Sc. Landschaftsökologie der Uni Münster im Modul M7 der Arbeitsgruppe „Ökologische Planung und Angewandte Landschaftsökologie“ an spannenden Forschungsfragen im Kontext der Agroforstwirtschaft.
- SoSe25: Pachtvergabe im Münsterland am Beispiel der Agroforstwirtschaft
- SoSe24: Instrumente zur ökologischen Aufwertung von Agroforstsystemen – Ausgestaltung und Kommunikation des Naturschutzes in der Landwirtschaft
- SoSe23: Strategien zur ökologischen Aufwertung von Agroforstsystemen
– Ausgestaltung und Kommunikation des Naturschutzes in der Landwirtschaft - SoSe22: Umsetzung einer bürgerwissenschaftlichen Begleitforschung durch die Studierenden im Rahmen des Projektes „agroforst-monitoring“
- SoSe21: Citizen-Science-Methoden entwickeln, praxiserproben und evaluieren
Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts arbeitet das Institut für Didaktische Geografie gemeinsam mit Mitarbeitenden von agroforst-monitoring des Instituts für Landschaftsökologie, der Abteilung „Wissens- und Technologietransfer“ (WiT) der Universität Münster, dem Familienhof Große-Kleimann und dem Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt mit Lehrkräften aus der Geographie, Biologie und Chemie an der Entwicklung, Durchführung und Adaption eines zweijährigen Wahlpflicht-Projektkurses für die Klassen 9 und 10 an Gymnasien.
Die Besonderheit: Der Unterricht basiert auf dem Citizen Science Ansatz! Die Schüler:innen lernen im Laufe der zwei Schuljahre u.a. angeleitet durch die Wissenschaftler:innen der Universität Münster, verschiedene wissenschaftliche Methoden kennen und sind zudem in den Sommermonaten Teil des offiziellen Monitorings des Agroforstsystems des landwirtschaftlichen Kooperationsbetriebes. Inhaltlich setzen sich die Schüler:innen mit vielfältigen Querschnittsthemen aus den Bereichen Landwirtschaft, Klimawandel und Biodiversität auseinander. Vielen Fragestellungen gehen sie forschend nach. Langfristig sollen die entwickelten und erprobten Unterrichtskonzepte aufbereitet und anderen Schulen zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt wird gefördert durch die NRW-Stiftung.
Kooperation im Rahmen des EU-Projekts „Trees4Adapt: Tree-based Solutions for Climate Change Adaptation & Biodiversity Conservation in Europe“
Das Projekt Trees4Adapt verfolgt folgende Ziele: 1) Verbesserung des empirischen Verständnisses von Klimawandel, Biodiversitätsverlust, ihren Wechselwirkungen und deren Einfluss auf Risiken; 2) Entwicklung evidenzbasierter Instrumente und Lösungen, die Klimaresilienz stärken und gleichzeitig die Biodiversität fördern.
Die Universität Würzburg (Forschungsgruppe: Sarah Redlich, Institut für Tierökologie und Tropenbiologie) leitet ein Arbeitspaket, das anhand von Fallstudien in Portugal, Finnland und Deutschland untersucht, wie lokal angewandte baumbasierte Lösungen komplexe Risiken bewältigen, die Anpassung an den Klimawandel, die Biodiversität und andere von den Akteuren identifizierte Ziele unterstützen können. Unser Forschungsnetzwerk von agroforst-monitoring mit unseren Agroforst-Betrieben fungiert dabei als case study für Deutschland.
Weitere Infos hier.
Das Projekt „Bäume auf den Acker “ hat die Entwicklung von Standards zur Skalierung und Kommunikation der Agroforstwirtschaft als landwirtschaftlicher Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt zum Ziel. Wir kooperieren, um mit vereintem Wissen und Kräften biodiverse Agroforstsysteme voranzubringen: in der Praxis, Beratung und im Wissenstransfer.
Wir kooperieren mit Prof. Dr. Lukas Beule im Rahmen der gemeinsamen Agroforst-Feldforschung mit spezifischen Fokus auf Fragestellungen zum Landschaftskontext.
Wir kooperieren im Rahmen des Promotionsvorhabens zum Thema „Pionier*innen des Wandels für Systeminnovationen im ländlichen Raum. Ko-Produktion eines strukturellen Verständnisses von Gelingensbedingungen für die Anwendung und Verbreitung sozial-ökologischer Lösungsstrategien im ländlichen Raum am Beispiel der Agroforstwirtschaft“ mit dem Programmbereich Landnutzung und Governance am Leibnitz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF) e.V. in Müncheberg. Die Arbeit entsteht in enger, fachlicher Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Bettina Matzdorf und Dr. Claudia Sattler.
Im Rahmen des Projekts „Ackerbau(m) – das Agroforst-Projekt in Brandenburg“ sind jedes Semester unter Betreuung von Prof. Tobias Cremer und Prof. Ralf Bloch sowie den engagierten Tutor*innen die Studierenden der HNEE für das Monitoring der langjährigen Versuchsfläche verantwortlich. Seit 2024 arbeiten wir im Rahmen eines einheitlichen Monitoringsansatz eng zusammen.
Im Rahmen des EU-geförderten Projekts RestPoll arbeiteten wir mit der Arbeitsgruppe „Pflanze-Insekt-Interaktionen“
an der TU München zusammen. Gemeinsam erforschten wir die Vorkommen von
Bestäuberinsekten (v.a. Wildbienen, Tagfalter und Schwebfliegen) in
Agroforstsystemen und den sie umgebenden Agrarlandschaften. Weiterhin stehen wir in engem, fachlichen Austausch.
Wir kooperieren mit Prof. Dr. Florian Wichern und Anna-Lea Ortmann im Rahmen der gemeinsamen Agroforst-Feldforschung mit spezifischen Fokus auf P2P-Formaten und Einbindung von lokalen Stakeholdern.
Mit Holger Pabst vom IfLS blicken wir auf eine langjährige und gute Zusammenarbeit im Rahmen der Agroforstforschung, mit besonderem Fokus auf Fragestllungen zu Policy, Governance und Stakeholder-Involvment.
Welche Vorteile bringt Euch die Forschung im Umfeld der Bürgerwissenschaften?
- Durch das Erlernen und die Anwendung von Citizen-Science-Methoden können die Motivation der Studierenden wie auch ihr Interesse an gesellschaftsrelevanter Forschung gestärkt werden.
- Die Fähigkeiten zur Selbstreflektion als Forscher*in und zur Reflektion der Rolle der
Wissenschaft in der Gesellschaft werden erhöht. - Studierende üben sich in der Integration verschiedener Forschungsmethoden, Disziplinen und Perspektiven.
- Studierende erlernen Wege der Kommunikation von Forschung in der Gesellschaft.
nach Philipp, T., & Schmohl, T. (2021). Handbuch Transdisziplinäre Didaktik.